Validation®  ist eine Methode zur Kommunikation mit sehr alten desorientierten Menschen. Sie basiert auf einer wertschätzenden Grundhaltung.

Durch Empathie (Einfühlungsvermögen) können wir versuchen, „in den Schuhen des anderen zu gehen“, die Bedürfnisse des Gegenübers zu verstehen und zu bestätigen. Im Gespräch werden Aussagen nicht korrigiert, sondern akzeptiert.

Jemanden zu validieren bedeutet, seine Gefühle anzuerkennen, ihm zu sagen, dass seine Gefühle „wahr“ sind.

Es gibt immer einen Grund für das Verhalten von alten desorientierten Menschen. Dieses Prinzip steht hinter der Methode Validation nach Naomi Feil. Ihrer Ansicht nach beeinflusst nicht nur der Abbauprozess im Gehirn das Verhalten von Menschen mit Demenz. Alte Menschen versuchen in der letzten Phase ihres Lebens abzuschließen; sie müssen in ihrem gelebten Leben „aufräumen“, ungelöste Konflikte bearbeiten, nicht geäußerte Bedürfnisse oder Wünsche bearbeiten.

Was bewirkt Validation®?

In dieser Phase der Aufarbeitung brauchen Menschen mit Demenz ein einfühlsames, nicht-wertendes Zuhören.

Durch Validation wird

  • Vertrauen aufgebaut
  • ein dauerhafter Kontakt im Verlauf einer Demenz auf verbaler und nonverbaler Ebene ermöglicht
  • das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz gesteigert
  • für die Umgebung herausforderndes und schwieriges Verhalten reduziert bzw. positiv beeinflusst und so Stress abgebaut
  • oft ein längeres Verweilen in der gewohnten Umgebung möglich.

 

Für wen ist Validation® geeignet?

Für desorientierte, über 80 Jährige Menschen ohne psychiatrische Erkrankung. Es gibt viele sehr alte Menschen, die auf Validation positiv reagieren.

Nähere Informationen und Kontakt

 


Aktuell

Im Rahmen des Pilotprojekts „Integrierte Versorgung Demenz“ finden in der AWZ Soziales Wien GmbH regelmäßig Veranstaltungen zum Thema „Sicher im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen“ statt, mehr: